2013

16. Januar

Heute trafen sich ca. 25 Teilnehmer und Interessierte der Wander/Fahrradgruppe zu einem bebilderten Jahresrückblick 2012 im St. Norbert-Haus. Natürlich bei Kaffee und Kuchen, allerdings diesmal selbst gemacht.

7. Februar

Treffen zum ersten Stammtisch des Jahres im Jägerhof. Der Stammtisch trifft sich jeweils um 19:00 Uhr am 1. Donnerstag im Monat im Jägerhof oder auch im neueröffneten „Punjab Garden“.

15. Februar

14. Jahreshauptversammlung mit 92 Teilnehmern im Jägerhof. Beim Tages­ordnungs­punkt “Bericht des Vorsitzenden” wurde das neue Heft 12 der Reihe “Beiträge zur Geschichte” mit dem Thema “Alte Häuser und Hausnamen in Flaesheim” als Fortsetzung von Heft 11 vorgestellt. Auch dieses Heft wurde von Ludger Althoff als Kenner der Materie erstellt. Beim Tages­ordnungs­punkt „Bericht der Kassenprüfung“ teilten die beiden Kassenprüfer Christa Joemann und Helmut Müller mit, dass sie ihr Amt niederlegen. Daraufhin wurden aus der Versammlung Dieter Herbst und Ulrich Lambrecht, die sich auf Vorschlag bereiterklärten, als neue Kassenprüfer gewählt. Bei der Vorschau auf das Jahr 2013 wurde auf die Jahresfahrt nach Soest hingewiesen.

11.+12. April

Auf Veranlassung und Kosten des Heimatvereines wurde an diesen beiden Tagen eine zerstörungsfreie archäologisch-geophysikalische Prospektion in und um die Kirche von Herrn Posselt von der Posselt & Zickgraf Prospektionen GbR durchgeführt. Ziel der Untersuchung war, Hinweise auf den vermuteten Hohlraum unter dem Kirchturm (aufgrund eines Presseberichtes vom 22. Nov. 1960 in der Dattelner Morgenpost) und die genauere Lage des abgebrannten Abteigebäudes zu erhalten. Der Vorbericht der Auswertung deutet auf einen Hohlraum unter dem Turm hin, leider steht der Abschlussbericht trotz mehrmaligen Nachfragens noch aus.

15. Juni

Auch zur diesjährigen Jahresfahrt starteten wir wieder mit einem vollbesetzten Bus. Unser Ziel war Soest. Wie in allen Jahren begannen wir mit einer Altstadtführung in 2 Gruppen. Im Anschluss nahmen wir in der geschichtsträchtigen Gaststätte „Im Osterkamp“ unser vorbestelltes Mittagessen ein. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Dieser wurde allerdings unterbrochen zu einem Besuch des Maximilianpark in Hamm. Nach einem ausgiebigen Rundgang verzehrten wir in der ehemaligen Werkstatthalle unseren vorbestellten Kaffee und Kuchen. Anschließend fuhren wir endgültig nach Hause.

23. September

Auf Veranlassung und Kosten des Heimatvereines begutachtete Herr Dr. Dillmann (Dipl. Geologe) die rötlichen Sandsteine an der Nordseite und im Turm der Kirche. Diese Rotfärbungen wurden 1960 von Herrn Prof. Thümmler als Brandschaden bezeichnet. Da in der Haard auch heute noch solche roten Steine zu finden sind, was Prof. Thümmler wohl nicht bekannt war, kamen Zweifel auf. Herr Dr. Dillmann stellte nun in seinem Gutachten fest, dass die Rotfärbung natürlichen Ursprunges ist und keinesfalls durch einen Brand verursacht wurde.

30. Nov. + 1. Dez.

8. Teilnahme am 16. (seit 1983) gemeinsamen Adventsmarkt, bei dem die 2011 gebauten Verkaufshäuschen in einer neuen Aufstellung, die von allen Besuchern und Teilnehmern als gelungen bezeichnet wurde, wieder zur Geltung kamen. In unserem Verkaufshäuschen boten wir diesmal 15%igen Stiftslikör (Rhabarber) und 38%igen Stiftsbrand zum Verkauf. Außerdem den Flaesheimer Heimatkalender 2014 und „Flaesheimer Tennenparkett“ (Pickstein). Als neue Teilnehmer kam diesmal die Diakonie Wohngruppe des Dachsberghauses (ehemaliges Pfarrhaus) dazu. Der Reinerlös des Adventsmarktes betrug 7700 €, der auf die Projekte „Pro Anima“, Khayelitsha“, Halterner Tafel und Orts-Diakonie/Caritas aufgeteilt wurden.

Eigene Grabungen

Auf der Suche nach dem Hohlraum unter dem Turm (siehe 11.+12. April) führten Herbert Guckelsberger und Hartmut Klatt eigene Grabungen im abgemauerten Raum (zugänglich durch die Besenkammer) an der Turm-Südwand aus, da in diesem Bereich der Zugang vermutet wurde. Nach ca. 30 cm Bodenaushub, der Boden in diesem Raumbereich war nicht befestigt, wurde ein in Resten erhaltener alter Bodenbelag aus braunen, gebrannten quadratischen Tonplatten (20 x 20 cm) erreicht. Auf diesem Bodenniveau befindet sich auch das Abschluss-Kämpferprofil am Fuß des Gewölbepfeilers in der Süd-West- Ecke des Turmes. Außerdem wurden noch in der alten Wandvermauerung des ehemaligen Durchganges die Reste einer ehemaligen hölzernen Türlaibung gefunden. Die Türhöhe kann man gemäß der örtlichen Situation mit 1,90 m annehmen. Aufgrund des Bodenbefundes kann man davon ausgehen, dass sich in diesem Bereich nicht der vermutete Zugang befunden haben kann. Die Grabungen brachten zwar nicht den gewünschten Beweis, dafür aber neue, bisher unbekannte Erkenntnisse.

Wander- Fahrradrunde

Dieser für alle Interessierten offene Kreis führte auch in diesem Jahr seine 14tägigen Touren durch. Um auch neuere Bereiche kennenzulernen, wurden als Start- und Zielpunkte auch entferntere Orte in Fahrgemeinschaften mit dem Auto angefahren.

Kirchenführungen

Auch in diesem Jahr erfolgten Führungen auf Anfrage auswärtiger Gruppen.

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