Portrait

Der Flaesheimer Heimatverein e.V. zählt zur Zeit 195 Mitglieder. (Stand 31.12.2016)

Es war wiederholt bedauert worden, dass sich im Bereich des alten Stiftes Flaesheim noch kein Heimatverein gebildet hatte.
So kamen am 18. Juni 1998 interessierte Frauen und Männer (28 an der Zahl) aus allen Ortsteilen auf Grund eines Presseaufrufes von Heinrich Laakmann zur Gründungsversammlung in das Flaesheimer St. Norbert-Haus.

Gerade Flaesheim mit seiner herausragenden Geschichte, dem ehemaligen Frauenkloster und späteren adeligen Damenstift, als historische Kulturstätte an der Lippe mit seinen Hügelgräbern sowie die erst jüngst entdeckten heidnischen und frühchristlichen Gräberfeldern am Paschenberg bietet eine Fülle von Materialien, die es zu erforschen, zu vermitteln und zu bewahren gilt.

Erforschen, Vermitteln und Bewahren sind auch die drei Arbeitsbereiche, die die Bemühungen um die Ortsgeschichte kennzeichnen.

Man hat begriffen, dass Vergangenheit erst gestern endet und dass das Heute morgen schon Vergangenheit ist. Geschichte bedeutet den Verlauf in der Zeit, der sich nicht umkehren lässt.

Heimat als Gesamtheit soll zum Feld der Flaesheimer Vereinsarbeit gewählt werden. Dazu zählen: Geologie, Geografie, Naturkunde, Ökonomie und Ökologie, Brauchtum und Dialekt. Sie bestimmen, genauso wie die Geschichte des Ortes, das breite Spektrum der Interessen, die hier zusammenkommen.

Diese Interessen zielen darauf ab, den ansässigen Menschen, seien sie hier Bürgerinnen oder Bürger von Geburt, Schicksal oder freier Wahl, den Ort nahe zu bringen, in dem sie wohnen und leben. Es gilt, ihnen das Bewusstsein von Heimat als sinnvollen Bestand ihres Daseins zu erschließen und Neuankommenden den Prozess der Heimatfindung zu erleichtern.

Der Jahresbeitrag soll mögliche Veröffentlichungen und Ausstellungen, Exkursionen und Vorträge erleichtern helfen.